Magnesium ist wichtig für die Muskelkontraktion, die Glucoseverwertung, die Synthese von Fett, Eiweiß und Nukleinsäuren, für Transportsysteme durch die Membran, die oxidative Phosphorylierung und andere Prozesse. Darüber hinaus trägt Magnesium zur Stabilisierung der DNA, RNA und der Ribosomen bei. Es wirkt als physiologischer Calciumantagonist.
Die Wirkung hochdosierter parenteraler Magnesiumzufuhr beruht auf den pharmakologischen Effekten erhöhter Magnesiumspiegel: Relaxation der glatten und quergestreiften Muskulatur, zentralnervöse Depression, negativ chrono- und dromotrope Wirkung am Erregungsbildungs- und -leitungssystem des Herzens.
Es sind keine pharmakokinetischen Daten bei Kindern bekannt.
Injektions-/Infusionslösung 100 mg/mL (Magnesiumsulfat-Heptahydrat)
Ampullen 400 mg (Magnesium) (nur für Erwachsene zugelassen)
Der Wirkstoff liegt in den verfügbaren Darreichungsformen in Form von Magnesiumsulfat-Heptahydrat vor. Die angegebene Stärke bezieht sich bei der Injektions-/Infusionslösung auf Magnesiumsulfat-Heptahydrat, bei den Ampullen auf Magnesium (1 Ampulle á 400 mg enthält 4,095 g Magnesiumsulfat - Heptahydrat; das entspricht 403,8 mg Magnesium).
Magnesiumsulfat-Heptahydrat 1 g = 98,6 mg oder 8,1 mEq oder 4,1 mmol Magnesium
Detaillierte Informationen zu einzelnen Präparaten entnehmen Sie bitte den Fachinformationen.
Meldungen zu Vertriebseinschränkungen von Arzneispezialitäten in Österreich (BASG)
| Status asthmaticus |
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| Hypomagnesiämie, ventrikuläre Arrhythmien |
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Keine Informationen zur Dosisanpassung bei Nierenfunktionsstörung vorhanden.
Diarrhoe, Hypotonie, Muskelschwäche, Benommenheit. Bei Überdosierung oder zu schneller Verabreichung: Flush, ZNS-Depression, Atemnot und Abweichungen im EKG.
Symptome einer Hypermagnesiämie oder einer zu schnellen Infusion: Hyporeflexie, verminderte Respirationsrate, Müdigkeit, verminderte Reaktionsbereitschaft, narkoseähnlicher Zustand, Hypothermie, Überleitungsstörungen, Bradykardie, Blutdrucksenkung (Schwindel, Ohnmacht), periphere Gefäßerweiterungen, Gesichtserrötung, Dyspnoe, Obstipation, Übelkeit, Erbrechen, Flush, Wärmegefühl, Schweißausbruch, Muskellähmung, Verminderung des Calciumspiegels im Blut. Eine zu schnelle Injektion kann vorübergehend Erbrechen, Übelkeit, Kopfschmerzen, Wärmegefühl, Schwindel oder Unruhezustände hervorrufen.
Die vollständige Auflistung aller unerwünschten Arzneimittelwirkungen ist den aktuellen Fachinformationen zu entnehmen.
Die vollständige Auflistung aller Gegenanzeigen ist den aktuellen Fachinformationen zu entnehmen.
1 g Magnesiumsulfat-7-Hydrat enthält 4,06 mmol Magnesium.
Die intravenöse Verabreichung muss langsam unter regelmäßiger Kontrolle des klinischen Bildes (Atmung, Blutdruck, Patellasehnenreflex, Harnausscheidung) und des Magnesiumspiegels erfolgen. Eine schnelle Verabreichung kann beim Patienten zu einem starken Wärmegefühl und im schlimmsten Falle zu einem Atem- oder Herzstillstand führen.
Die vollständige Auflistung aller Warnhinweise ist den aktuellen Fachinformationen zu entnehmen.
Bei oraler Applikation:
Die orale Anwendung von Magnesium kann bei gleichzeitiger Gabe die Resorption folgender Arzneistoffe verringern:
Die vollständige Auflistung aller Wechselwirkungen ist den aktuellen Fachinformationen zu entnehmen.
In diesem Abschnitt werden Arzneistoffe der gleichen ATC-Klasse zum Vergleich aufgelistet. Arzneistoffe der gleichen ATC-Klasse sind nicht per se untereinander austauschbar. Die Aufzählung darf daher nicht uneingeschränkt als Therapiealternative verstanden werden.
| Selen | ||
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Selenase®
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A12CE02 | |