Testosteron

Wirkstoff
Testosteron
Handelsname
Nebido®, Testosteron enantat EVER Valinject, Testomed®, Testavan®, Testogel®
ATC-Code
G03BA03
Dosierungen
Nierenfunktionsstörungen

Darreichungsformen und Hilfsstoffe
Unerwünschte Arzneimittelwirkungen
Kontraindikationen
Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen

Wechselwirkungen
Pharmakodynamik und -kinetik

Zulassung
Wirkstoffe der gleichen ATC-Klasse
Referenzen
Änderungsverzeichnis

Pharmakodynamik

Testosteron ist das wichtigste männliche Androgen, das hauptsächlich in den Hoden und zu einem geringen Umfang in der Nebennierenrinde gebildet wird. Testosteron ist verantwortlich für die Entwicklung der äußeren und inneren Sexualorgane und für die Aufrechterhaltung der sekundären Geschlechtsmerkmale (Entwicklung der Körperbehaarung, Stimmbruch, Auftreten der Libido), für die Förderung der Proteinsynthese, Entwicklung der Skelettmuskulatur und die Verteilung des Körperfetts sowie für die Reduktion der renalen Ausscheidung von Stickstoff, Natrium, Kalium, Chlorid, Phosphat und Wasser. Testosteronenantat und Testosteronundecanoat sind Ester des natürlich vorkommenden Androgens Testosteron. Die aktive Form Testosteron wird durch Abspaltung der Seitenkette gebildet.

Pharmakokinetik bei Kindern

Ein PK-Modell für Erwachsene wurde auf männliche Jugendliche im Alter von 12 bis 18 Jahren (30–60 kg) allometrisch skaliert, um die subkutane und intramuskuläre Applikation von Testosteron (12,5–100 mg, wöchentlich, alle 2 Wochen oder monatlich) zu simulieren. Die Schätzwerte der Fixeffekt-Parameter des finalen Populations-PK-Modells für subkutan und intramuskulär appliziertes Testosteron-Enantat bei Jugendlichen sind (Vogiatzi 2023):

  SC TE (97,5% KI) IM TE (97,5% KI)
CL (L/h) 60,8 (50,3-71,3) 50,6 (30,1-71)

CL, zentrale Clearance; IM, intramuskulär; SC, subkutan; TE, Testosteron-Enantat 

In einer klinischen Studie wurden Testosteron-Enantat (Testoviron Depot 75 mg intramuskulär 1x monatlich, n = 12) und Testosteron-Undecanoat (Nebido 250 mg intramuskulär alle 3 Monate, n = 14) zur Pubertätsinduktion bei männlichen Jugendlichen (14–16 Jahre) mit verzögerter Pubertät verglichen. Sowohl Testosteron-Enantat als auch Testosteron-Undecanoat führten zu physiologischen Testosteronspiegeln und einem ähnlichen Pubertätsverlauf (Österbrand 2023).

In einer prospektiven Studie wurden 4 männliche Jugendliche (12,7–17,1 Jahre) mit konstitutionell verzögerter Pubertät und/oder Kleinwuchs untersucht, die täglich 40 mg Testosteronundecanoat oral einnahmen. Untersucht wurden Tmax, Spitzenspiegel, sowie der mittlere Gesamt-Testosteronspiegel. Die Studie bestätigte die inter- und intraindividuelle Variabilität des Zeitpunkts der höchsten Testosteronkonzentration bei männlichen Jugendlichen (Butler 1992).

 

 

Zulassung der Dosierungsempfehlungen in Kindermedika.at

  • Pubertätsinduktion bei Pubertas tarda: Hypogonadismus
    • Intramuskulär
      • Off-label
    • Transdermal
      • Off-label
  • Pubertätsinduktion bei Pubertas tarda: Konstitutionell verzögertes Wachstum und Pubertät (CDGP)
    • Intramuskulär
      • Off-label
    • Transdermal
      • Off-label
  • Priming vor Wachstumshormonstimulationstest
    • Intramuskulär
      • Off-label

Auszug aus Fachinformation Auszug aus Fachinformation

Textauszug aus Fachinformation

Keine Arzneispezialität für Kinder in Österreich zugelassen

Die aktuellen Fachinformationen können unter https://aspregister.basg.gv.at/ abgerufen werden.

Präparate im Handel

Injektionslösung (Testosteronenantat) 250 mg/mL
Injektionslösung (Testosteronundecanoat) 1000 mg/4 mL
Gel im Beutel 10 mg/g, 5 g (50 mg Testosteron) pro Beutel
Gel 20 mg/g, 1,15 g (23 mg Testosteron) pro Pumpenhub
Gel 16,2 mg/g, 1,25 g Gel (20,25 mg Testosteron) pro Pumpenhub (nicht im Handel)

Die Injektionslösungen enthalten Testosteron in Form von Testosteronundecanoat bzw. Testosteronenantat. Die angegebene Stärke bezieht sich auf Testosteronundecanoat bzw. -enantat.

Die unterschiedlichen Präparate sind nicht bioäquivalent. Die Dosierungen werden im Abschnitt Dosierungen Präparate-spezifisch angegeben.

Für Kinder potentiell problematische Hilfsstoffe:

 Die Injektionslösungen enthalten: Benzylbenzoat (Ester aus Benzylalkohol und Benzoesäure)
Die Gele enthalten - je nach Hersteller: Ethanol, Propylenglykol

Detaillierte Informationen zu einzelnen Präparaten entnehmen Sie bitte den Fachinformationen.

Weitere praktische Informationen/ Verfügbarkeit

Meldungen zu Vertriebseinschränkungen von Arzneispezialitäten in Österreich (BASG)

Allgemeine Informationen zur Dosierung

  • Das genaue Alter für den Beginn der Therapie hängt von den individuellen Präferenzen und den Umständen des Patienten ab
  • Dosissteigerungen sollten auf die Anamnese und die Bedürfnisse des jeweiligen Patienten abgestimmt werden

Dosierungen

Pubertätsinduktion bei pubertas tarda: hypogonadismus
  • Intramuskulär
    • Jungen 12 Jahre bis 18 Jahre
      [18] [20]
      • Testosteronenantat 250 mg/mL:
        - Monate 1 - 6: 50 mg alle 4 Wochen
        - Monate 7 - 12:  100 mg alle 4 Wochen
        - Monate 13 - 24: 250 mg alle 4 Wochen
        - Monate 25 - 36: 250 mg alle 3 Wochen

        Testosteronundecanoat 1000 mg/4 mL:
        - > 24 Monate Therapie und nach Beendigung des Wachstums: 1 Injektion alle 10-14 Wochen
        Die Evidenz für die Wirksamkeit und Sicherheit von Testosteronundecanoat bei männlichen Jugendlichen in dieser Indikation ist begrenzt. 

  • Transdermal
    • Jungen 12 Jahre bis 18 Jahre
      [1] [4] [15] [19]
      • Testavan Gel 20 mg/g:
        - Monate 1 - 24: 23 mg/Dosis jeden 2. Tag
        - > 24 Monate, wenn das Wachstum noch nicht abgeschlossen ist: 23 mg/Dosis/Tag
        - > 24 Monate, nach Beendigung des Wachstums: 46 mg/Dosis/Tag oder 69 mg/Dosis/Tag

        Androgel 16,2 mg/g:
        - Monate 1 - 24: 20,25 mg/Dosis jeden 2.Tag
        - > 24 Monate, wenn das Wachstum noch nicht abgeschlossen ist: 20,25 mg/Dosis/Tag
        - > 24 Monate, nach Beendigung des Wachstums: 40,5 mg/Dosis/Tag oder 61 mg/Dosis/Tag

        Testogel 10 mg/g:
        - > 24 Monate, wenn das Wachstum noch nicht abgeschlossen ist: 50 mg/Dosis/Tag

Pubertätsinduktion bei Pubertas tarda: Konstitutionell verzögertes Wachstum und Pubertät (CDGP)
  • Intramuskulär
    • Jungen 14 Jahre bis 18 Jahre
      [1] [20]
      • Testosteronenantat 250 mg/ml:
        - Monate 1 - 6: 100 mg alle 4 Wochen
        - Monate 7 - 12: Therapie aussetzen
        - Monat 12: Weitere Titration auf der Grundlage klinischer und/oder Laborparameter gemäß den Empfehlungen entsprechender Therapieleitlinien

  • Transdermal
    • 14 Jahre bis 18 Jahre
      [4]
      • Tostran Gel 20 mg/g:
        - 10 mg 1 x täglich
        - Weitere Titration auf der Grundlage klinischer und/oder Laborparameter, wie in entsprechenden Therapieleitlinien empfohlen

        Androgel 16,2 mg/g:
        - 20,25 mg jeden 2. Tag
        - Weitere Titration auf der Grundlage klinischer und/oder Laborparameter, wie in entsprechenden Therapieleitlinien empfohlen

Priming vor Wachstumshormonstimulationstest
  • Intramuskulär
    • ≥ 10 Jahre
      [1] [2] [11]
      • Testosteron enantat 250 mg/mL

        50-100 mg/Dosis 3-10 Tage (üblicherweise 7 Tage) vor dem Test

Nierenfunktionsstörungen bei Kindern > 3 Monate

GFR ≥10 ml/min/1.73m2: Dosisanpassung nicht erforderlich.

GFR <10 ml/min/1.73m2: Eine allgemeine Empfehlung zur Dosisanpassung kann nicht gegeben werden.

Unerwünschte Arzneimittelwirkungen bei Kindern

Transdermale Anwendung
In den vorliegenden Studien wurde transdermales Testosteron allgemein gut vertragen. Es wurde eine Tendenz zur Verbesserung oder Normalisierung der Leberenzymwerte während der Behandlung beschrieben (Contreras 2017). Eine andere Studie berichtete über einzelne Fälle von Leberfunktionsstörungen, ohne jedoch die verwendete Testosteron-Formulierung zu spezifizieren (Lucas-Herald 2018).
Reaktionen an der Applikationsstelle traten selten auf. Akne wurde bei 14 % der Patienten beobachet, was in dieser Population aufgrund pubertärer Veränderungen zu erwarten ist. Die am häufigsten berichteten unerwünschten Ereignisse waren Husten (27,6 %), Akne (13,8 %) und Kopfschmerzen (13,8 %) (Rogol 2014)

Intramuskuläre Anwendung
Die Nebenwirkungen sind gering; bei 148 Patienten traten 2 Fälle von schmerzhaften spontanen Erektionen auf; alle behandelten Patienten gaben an, psychisch zufrieden zu sein, im Vergleich zu 40 % der Kontrollgruppe (Soliman 1995). In einer anderen Studie traten bei 8 Jungen (100 %) während der Therapie Erektionen und nächtliche Samenergüsse auf, die auch nach Beendigung der Therapie anhielten (de Lange 1979).
In einer weiteren Kohortenstudie traten bei 5 Jungen (2,7 %) Nebenwirkungen auf: 2 Jungen, die 125 mg Testosteron-Enantat erhielten, litten unter einem schweren therapiebedürftigen Low-Flow-Priapismus; ein Junge, der 50 mg Testosteron-Enantat erhielt, litt unter einem selbstlimitierenden Priapismus und Hodenschmerzen; 2 weitere Jungen, die 50 mg Testosteron-Enantat erhielten, berichteten über Hodenschmerzen. Bei einer Dosis von 250 mg Testosteron-Enantat traten keine Nebenwirkungen auf (Albrecht 2018).

Orale Anwendung
In einer Studie wurde bei einigen Patienten wurde eine transiente Suppression von LH und FSH beobachtet, die jedoch nicht mit klinisch relevanten unerwünschten Ereignissen assoziiert war (Lawaetz 2015). In einer anderen Studie blieben die Leberenzymwerte bei den Patienten stabil, obwohl die Autoren vor gelegentlichen, kurzzeitigen Androgenspitzen nach der Gabe von 40 mg Testosteronundecanoat warnen, über die bereits in der Literatur berichtet wurde (Gregory 1992). 

Unerwünschte Arzneimittelwirkungen allgemein

Intramuskuläre Anwendung

Häufig (1-10%): Anstieg des Hämatokrits, der Erythrozyten, des Hämoglobins, Gewichtszunahme

Häufigkeit nicht bekannt: benigne und maligne Lebertumore, Polyzythämie, Überempfindlichkeitsreaktionen, Hypercalcämie, Wassereinlagerungen, Depression, Angstzustände, Kopfschmerzen, Parästhesie, Störungen des Kreislaufsystems, Unterleibsschmerzen, intra-abdominale Blutungen, Übelkeit, abnormale Leberfunktionstests, Gelbsucht, Vergrößerung der Leber, Akne, Alopezie, Ausschlag, Urtikaria, Juckreiz, Haarausfall bei Männern, vorzeitiger Epiphysenschluss, verstärkte Knochenreifung, Reaktion an der Injektionsstelle, Asthenie, Ödeme, Anstieg des prostataspezifischen Antigens, gesteigerte Libido, verminderte Libido, Gynäkomastie, Prostata, Erkrankungen, erhöhte Erektionshäufigkeit, veränderte Spermatogenese, frühzeitige Pubertät, Injektionen von öligen Lösungen wurden mit Reaktionen wie
Husten, Dyspnoe, Brustschmerzen, vasovagaler Reaktionen wie Unwohlsein, Hyperhidrose, Schwindel, Parästhesien oder Synkopen in Zusammenhang gebracht

Transdermale Anwendung

Häufig (1-10%): Reaktionen an der Applikationsstelle (einschließlich Hautausschlag, Erythem, Pruritus, Dermatitis, Trockenheit und Hautreizungen), erhöhte Triglycerid-Werte im Blut/Hypertriglyceridämie, erhöhte PSA-Werte, erhöhter Hämatokrit, Hypertonie

Gelegentlich (0,1-1%): erhöhte Hämoglobin-Werte, Kopfschmerzen

Häufigkeit nicht bekannt: Polyzythämie, Anämie, Schlaflosigkeit, Depression, Angst, Aggression, Nervosität, Feindseligkeit, Kopfschmerzen, Schwindelgefühl, Parästhesie, Hitzewallungen (Vasodilatation), tiefe Venenthrombose, Dyspnoe, Schlafapnoe, Übelkeit, Hautreaktionen einschließlich Akne, Seborrhö und Glatzenbildung (Alopezie), Schwitzen und Hypertrichose, Muskel- und Knochenschmerzen, Muskelkrämpfe, beeinträchtigte Blasenentleerung, Harnwegsobstruktion, Gynäkomastie, verstärkte Erektion, Hodenstörungen, Oligospermie, benigne Prostatahyperplasie, Veränderungen der Libido (aufgrund einer Unterbrechung oder Reduktion der Spermatogenese bewirkt die Therapie mit hohen Dosen von Testosteron-Präparaten häufig eine Größenabnahme der Hoden; die Testosteronersatztherapie bei Hypogonadismus kann in seltenen Fällen eine persistierende, schmerzhafte Erektion (Priapismus), Prostata-Anomalien und ein Prostata-Karzinom hervorrufen), Asthenie, Unwohlsein, Reaktionen an der Applikationsstelle, vermehrte Wasserretention und Ödeme (hohe Dosen oder Langzeittherapie); Überempfindlichkeitsreaktionen, Gewichtszunahme, erhöhte PSA-Werte, erhöhter Hämatokrit, Erhöhung der Anzahl der Erythrozyten oder erhöhte Hämoglobin-Werte, Elektrolytveränderungen (Retention von Natrium, Chlorid, Kalium, Calcium, anorganischem Phosphat und Wasser) während der Behandlung mit hohen Dosen und/oder einer längeren Behandlung. Ikterus und pathologische Leberwerte

Die vollständige Auflistung aller unerwünschten Arzneimittelwirkungen ist den aktuellen Fachinformationen zu entnehmen.



Kontraindikationen allgemein

  • frühere oder bestehende Lebertumore
  • Androgenabhänges Karzinom der Prostata oder der männlichen Brustdrüse
  • Hypercalcämie bei malignen Tumoren

Die vollständige Auflistung aller Gegenanzeigen ist den aktuellen Fachinformationen zu entnehmen.

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen bei Kindern

Die Anwendung von Androgenen sollte bei präpubertären Jungen nur unter sorgfältiger Kontrolle erfolgen, um einen vorzeitigen Verschluss der Epiphysenfugen oder eine vorzeitige Geschlechtsreife zu verhindern (SmPC Sustanon)

Die Indikation „Wachstumshemmung“ wurde 2026 aus Kindermedika entfernt. Eine hochdosierte Testosterontherapie hat keinen signifikanten Einfluss auf die endgültige Körpergröße von männlichen Jugendlichen, die von Natur aus groß sind. Obwohl die Daten zur langfristigen Fertilität weitgehend unbedenklich erscheinen, deuten persistierende hormonelle Veränderungen – darunter erhöhte FSH-Spiegel und erniedrigte Serumtestosteronwerte – auf subtile Beeinträchtigungen der Fortpflanzungsfähigkeit hin. Diese Ergebnisse untermauern die aktuelle Empfehlung, hohe Testosterondosen zur Wachstumshemmung zu vermeiden, da das Nutzen-Risiko-Verhältnis ungünstig ist. (Tellingen 2023; de Waal 1995; Hendriks 2010)

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen allgemein

Allgemeine Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen entnehmen Sie bitte den aktuellen Fachinformationen (https://aspregister.basg.gv.at).

Wechselwirkungen

Interaktionspartner Grund Handlungsempfehlung
Vitamin K Antagonisten Testosteron kann die gerinnungshemmende Wirkung von Antikoagulanzien verstärken. Engmaschige Überwachung der Prothrombinzeit

Die vollständige Auflistung aller Wechselwirkungen ist den aktuellen Fachinformationen zu entnehmen.

ANDROGENE

In diesem Abschnitt werden Arzneistoffe der gleichen ATC-Klasse zum Vergleich aufgelistet. Arzneistoffe der gleichen ATC-Klasse sind nicht per se untereinander austauschbar. Die Aufzählung darf daher nicht uneingeschränkt als Therapiealternative verstanden werden.

Referenzen

  1. G. Bocca et al., Werkboek Kinderendocrinologie: Hoofdstuk 38. Kleine lengte/trage groei door familiaire late puberteit/trage rijping - Therapeutisch beleid, www.nvk.nl, 16-02-2023, https://nvk.medonline.nl/kinderendocrinologie/kleine-lengte-trage-groei-door-familiaire-late-puberteit-trage-rijping/
  2. Gönç EM, et al., Final heights of boys with normal growth hormone responses to provocative tests following priming, Pediatr Endocrinol Metab., 2008, 21(10), 963-71
  3. Albrecht A, et al., Short-term adverse effects of testosterone used for priming in prepubertal boys before growth hormone stimulation test, Pediatr Endocrinol Metab., 2018, 31(1), 21-24
  4. Chioma L, et al, Use of testosterone gel compared to intramuscular formulation for puberty induction in males with constitutional delay of growth and puberty: a preliminary study, Journal of endocrinological investigation., 2018, 41(2), 259-63
  5. Müller G, et al., Priming with testosterone enhances stimulated growth hormone secretion in boys with delayed puberty, Pediatr Endocrinol Metab., 2004, 17(1), 77-83
  6. de Waal W, et al., High dose testosterone therapy for reduction of final height in constitutionally tall boys: does it influence testicular function in adulthood?, Clin Endocrinol., 1995, 43(1), 87-95
  7. Gregory JW, et al., Effects of oral testosterone undecanoate on growth, body composition, strength and energy expenditure of adolescent boys, Clinical Endocrinol., 1992, 37(3), 207-13
  8. Vogiatzi MG, et al., Allometric Scaling of Testosterone Enanthate Pharmacokinetics to Adolescent Hypogonadal Males (IM and SC Administration), Endocr Soc., 2023, 7(6), 1-11
  9. Hendriks AE, et al., Fatherhood in tall men treated with high-dose sex steroids during adolescence, Clin Endocrinol Metab., 2010, 95(12), 5233-40
  10. Albanese A, et al., Oral treatment for constitutional delay of growth and puberty in boys: a randomised trial of an anabolic steroid or testosterone undecanoate, Arch Dis Child., 1994, 71(4), 315-7
  11. Gönç EM, et al. , Comparison of stimulated growth hormone levels in primed versus unprimed provocative tests. Effect of various testosterone doses on growth hormone levels, Horm Res., 2001, 56(1-2), 32-7
  12. Molina S, et al., Is testosterone and estrogen priming prior to clonidine useful in the evaluation of the growth hormone status of short peripubertal children?, Pediatr Endocrinol Metab., 2008, 21(3), 257-66
  13. Butler G, et al., Oral testosterone undecanoate in the management of delayed puberty in boys: pharmacokinetics and effects on sexual maturation and growth, Clin Endocrinol Metab., 1992, 75(1), 37-44
  14. Lawaetz JG, et al. , Evaluation of 451 Danish boys with delayed puberty: diagnostic use of a new puberty nomogram and effects of oral testosterone therapy, Clin Endocrinol Metab., 2015, 100(4), 1376-85
  15. Contreras M, et al., Transdermal testosterone gel for induction and continuation of puberty in adolescent boys with hepatic dysfunction, Pediatr Endocrinol Metab., 2017, 30(1), 105-09
  16. de Lange W, et al., The effect of short-term testosterone treatment in boys with delayed puberty, Acta Endocrinol., 1979, 91(1), 177-83
  17. Soliman AT, et al., Testosterone treatment in adolescent boys with constitutional delay of growth and development, Metabolism., 1995, 44(8), 1013-5
  18. Österbrand M, et al., Pharmacological treatment for pubertal progression in boys with delayed or slow progression of puberty: A small-scale randomized study with testosterone enanthate and testosterone undecanoate treatment, Front Endocrinol., 2023, 14, 1158219
  19. Rogol A, et al, A multicenter, open-label, observational study of testosterone gel (1%) in the treatment of adolescent boys with klinefelter syndrome or anorchia, Adolesc Health., 2014, 54(1), 20-5
  20. Sas, T., & Vlaardingerbroek, H., Overview of treatment options for induction of puberty and pubertas tarda - Expert Opinion, Dutch Paediatric Association, 02-2025, ttps://www.nvk.nl/kennisdocument/overzicht-behandelmogelijkheden-inductie-van-puberteit-en-pubertas-tarda/
  21. EVER Valinject GmbH, SmPC Testosteron enantat EVER Valinject 250 mg/ml Injektionslösung (1-42332), 07-2024, https://medikamente.basg.gv.at/
  22. The Simple Pharma Company Ltd, SmPC Testavan 20 mg/g Transdermales Gel (138290), 08-2023, https://medikamente.basg.gv.at/
  23. Laboratoires Besins International, SmPC TESTOGEL 50 mg transdermales Gel im Beutel (1-24747), 02-2025, https://medikamente.basg.gv.at/de/medicinal-products
  24. Grünenthal Österreich GmbH, SmPC Nebido 1000 mg/4 ml Injektionslösung (1-25516), 02-2024, https://medikamente.basg.gv.at/

Änderungsverzeichnis

  • 12 März 2021 11:53: Neue Monographie "Testosteron"

Therapeutisches Drug Monitoring (TDM)


Überdosierung