Hoch selektiver β1-Adrenorezeptor-Antagonist. Man geht davon aus, dass Landiolol wie andere Betablocker die Sympathikuswirkung reduziert, was zu einer Verringerung der Herzfrequenz, einer Verringerung der spontanen Stimulation durch ektopische Schrittmacher, einer Verlangsamung der Leitung und einer Verlängerung der Refraktärphase des AV-Knotens führt. In klinischen Studien wurde eine Tachykardie mit Landiolol mit ultraschneller Wirkung, mit einem schnellen Eintreten und Abklingen der Wirkung, beherrscht und es zeigte außerdem eine antiischämische und kardioprotektive Wirkung.
In der LANDI-PED-Studie, in der Landiolol als kontinuierliche intravenöse Infusion angewendet wurde, wurden die pharmakokinetischen Eigenschaften von Landiolol bei 16 Patienten (Altersspanne 0 bis 16 Jahre) untersucht. Die mittleren Plasmakonzentrationen im Steady State betrugen 0,2 microg./mL, 0,5 microg./mL bzw. 0,6 microg./mL bei angewendeten Dosierungen von 10 microg./kg/min, 20 microg./kg/min und 40 microg./kg/min. Im Steady-State nach einer Landiolol-Infusion von 5 bis 40 microg./kg/min betrug das Verteilungsvolumen von Landiolol 0,4 L/kg, die Gesamtkörper-Clearance 69,5 mL/min/kg und die Eliminationshalbwertszeit 4,2 Minuten. Eine weitere Studie (HEARTFUL) untersuchte die systemische Gesamt-Clearance von Landiolol bei 21 Patienten (im Alter von ≥ 3 Monaten bis < 15 Jahren), bei denen supraventrikuläre Tachykardien (SVTs) auftraten und die mit einer Dosis von 1 bis 10 microg./kg/min behandelt wurden. Die mediane systemische Gesamt-Clearance betrug in der Gesamtpopulation 43,0 mL/min/kg (Bereich 27,8 bis 206).
(SmPC Rapibloc)
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Pulver zur Herstellung einer Infusionslösung 300 mg
Landiolol ist im Pulver zur Herstellung einer Injektionslösung in Form von Landiololhydrochlorid enthalten. Die angegebene Stärke bezieht sich auf Landiololhydrochlorid.
Anwendungshinweis:
Zur intravenösen Verabreichung über einen zentralen oder einen peripheren Zugang nach Rekonstitution
Für Kinder potentiell problematische Hilfsstoffe:
Die verfügbaren Präparate enthalten: -
Detaillierte Informationen zu einzelnen Präparaten entnehmen Sie bitte den Fachinformationen.
Meldungen zu Vertriebseinschränkungen von Arzneispezialitäten in Österreich (BASG)
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| Atrioventrikuläre Reentry-Tachykardie (AVRT), atrioventrikuläre Knoten-Reentry-Tachykardie (AVNRT) |
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GFR ≥10 ml/min/1.73m2: Dosisanpassung nicht erforderlich.
GFR <10 ml/min/1.73m2: Eine allgemeine Empfehlung zur Dosisanpassung kann nicht gegeben werden.
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Hypotonie war die häufigste Nebenwirkung bei mit Landiolol behandelten Patienten (10,0 %, 6/60). Nach Absetzen des Arzneimittels erholten sich jedoch alle Patienten wieder vollständig. Bei Hypotonie oder Bradykardie kann die Verabreichung von Landiolol mit einer niedrigeren Dosis wieder begonnen werden, nachdem der Blutdruck oder der Puls wieder einen annehmbaren Wert aufweist. (SmPC Rapibloc)
Häufig (1-10%): Bradykardie, Hypotonie, niedrigerer Blutdruck
Gelegentlich (0,1-1%): Pneumonie, Thrombozytopenie, Hyponatriämie, zerebrale Ischämie, Kopfschmerzen, Vorhofflimmern, Herzstillstand, Sinusarrest, Tachykardie, Hypertonie, Lungenödem, Erbrechen, Übelkeit, Lebererkrankung, Hyperbilirubinämie, Alanin-Aminotransferase (ALT /GPT) abnormal, Aspartat-Aminotransferase (AST /GOT) abnormal, erhöhte Transferase, Erythrozytenzahl abnormal, Hämoglobin abnormal, Hämatokrit abnormal, Thrombozytenzahl abnormal, Laktatdehydrogenase im Blut abnormal, Harnstoff im Blut abnormal, Kreatinin im Blut erhöht, Kreatinphosphokinase im Blut abnormal, Gesamtprotein abnormal, Albumin im Blut abnormal, Kalium im Blut abnormal, Cholesterin im Blut abnormal,Leukozytenzahl abnormal
Selten (0,01-0,1%): Mediastinitis, Hyperglykämie, Hirninfarkt, Schlaganfall, Krampfanfall, Myokardinfarkt, ventrikuläre Tachykardie, Lowcardiac-output-Syndrom, atrioventrikulärer Block, Rechtsschenkelblock, supraventrikuläre Extrasystolen, ventrikuläre Extrasystolen, Schock, Hitzewallung, Asthma, Atemnot, Atemwegserkrankung, Bronchospasmus, Dyspnö, Hypoxie, abdominale Beschwerden, Absonderung im Mund, Mundgeruch, Erythem, kalter Schweiß, Muskelspasmen, Niereninsuffizienz, akutes Nierenversagen, Oligurie, Fieber, Schüttelfrost, Beklemmungen in der Brust, Schmerzen an der Verabreichungsstelle, EKG ST-Strecken-Senkung, EKG T-Welleninversion, EKG: verlängerte Dauer des Kammerkomplexes, Pulmonalarteriendruck erhöht, PO2 vermindert, Harnstoff im Urin erhöht, Zahl der Neutrophilen abnormal, alkalische Phosphatase im Blut abnormal, alkalische Leukozytenphosphatase abnormal, freie Fettsäuren abnormal, Chlorid im Blut abnormal, Glucose im Urin, Triglyceride im Blut abnormal, Eiweiß im Urin vorhanden
Häufigkeit nicht bekannt: Schmerzen an der Applikationssstelle, Reaktion an der Injektionsstelle, Druckgefühl
Die vollständige Auflistung aller unerwünschten Arzneimittelwirkungen ist den aktuellen Fachinformationen zu entnehmen.
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Die vollständige Auflistung aller Kontraindikationen ist den aktuellen Fachinformationen zu entnehmen.
Allgemeine Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen entnehmen Sie bitte den aktuellen Fachinformationen (https://medikamente.basg.gv.at/).
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Diese Informationen werden im Moment recherchiert und baldmöglichst zur Verfügung gestellt.
Bitte beachten Sie die aktuellen Fachinformationen.
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| Beta-Adrenozeptorantagonisten, nichtselektiv | ||
|---|---|---|
|
Hemangiol®, Inderal®
|
C07AA05 | |
|
diverse Generika
|
C07AA07 | |
| Beta-Adrenozeptorantagonisten, selektiv | ||
|---|---|---|
|
Tenormin®, diverse Generika
|
C07AB03 | |
|
Concor®, Rivacor®, Bisocor®, Bisostad®
|
C07AB07 | |
|
Brevibloc®, diverse Generika
|
C07AB09 | |
|
Beloc®, Seloken®, Metohexal®
|
C07AB02 | |
| Alpha- und Beta-Adrenozeptorantagonisten | ||
|---|---|---|
|
Dilatrend®, div. Generika
|
C07AG02 | |
|
Trandate®
|
C07AG01 | |
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