Bisphosphonat; Pamidronsäure, Dinatriumsalz übt eine stark hemmende Wirkung auf die durch Osteoklasten verursachte Knochenresorption aus. Die Hemmung der durch Osteoklasten verursachten Knochenresorption geht mindestens teilweise auf die Bindung des Arzneimittels an mineralisierte Knochen zurück.
Es liegen keine speziellen Daten für Kinder vor.
Konzentrat zur Herstellung einer Infusionslösung 3 mg/mL, 9 mg/mL
Pamidronsäure ist im Konzentrat zur Herstellung einer Infusionslösung in Form des Dinatriumsalzes enthalten. Die angegebene Stärke bezieht sich auf das Dinatriumsalz.
Anwendungshinweis:
Nur zur intravenösen Anwendung ausschließlich als Infusion. Nie als Bolusinjektion verabreichen, die Infusion muss langsam erfolgen.
Detaillierte Informationen zu einzelnen Präparaten entnehmen Sie bitte den Fachinformationen.
Meldungen zu Vertriebseinschränkungen von Arzneispezialitäten in Österreich (BASG)
| Osteogenesis imperfecta |
|---|
|
GFR ≥10 ml/min/1.73m2: Dosisanpassung nicht erforderlich.
GFR <10 ml/min/1.73m2: Eine allgemeine Empfehlung zur Dosisanpassung kann nicht gegeben werden.
Wegen seiner Bindung an den Knochen kann Pamidronat möglicherweise mit knochenszintigraphischen Untersuchungen interferieren.
Sehr häufig (≥ 10%): Fieber und grippeähnliche Symptome, manchmal einhergehend mit Unwohlsein, Rigor, Müdigkeit und Hitzewallungen, Hypokalzämie, Hypophosphatämie
Häufig (1-10%): Anämie, Thrombozytopenie, Lymphozytopenie, Hypokaliämie, Hypomagnesiämie, symptomatische Hypokalzämie (Parästhesie, Tetanie), Kopfschmerz, Schlaflosigkeit, Somnolenz, Konjunktivitis, Hypertonie, Übelkeit, Erbrechen, Appetitlosigkeit, Abdominalschmerz, Diarrhö, Obstipation, Gastritis, Exanthem, vorübergehende Knochenschmerzen, Arthralgie, Myalgie, generalisierte Schmerzen, Reaktionen an der Infusionsstelle (Schmerzen, Rötung, Schwellung, Gewebeverhärtung, Phlebitis, Thrombophlebitis), erhöhte Kreatinin-Konzentration im Serum
Gelegentlich (0,1-1%): Allergische Reaktionen, anaphylaktische Reaktionen, Bronchospasmus (Dyspnoe), Quincke (angioneurotisches) Ödem, Krampfanfälle, Unruhe, Schwindel, Lethargie, Uveitis (Iritis, Iridozyklitis), Hypotonie, Dyspepsie, Pruritus, Muskelkrämpfe, Osteonekrose, akutes Nierenversagen, abnorme Leberfunktionswerte, erhöhte Harnstoff-Konzentration im Serum
Selten (0,01-0,1%): Fokal-segmentale Glomerulosklerose einschließlich der kollabierenden Form, nephrotisches Syndrom
Sehr selten (< 0,01%): Reaktivierung von Herpes simplex und Herpes zoster, Leukopenie, anaphylaktischer Schock, Hyperkaliämie, Hypernatriämie, Verwirrtheit, optische Halluzinationen, Skleritis, Episkleritis, Xanthopsie, Knochennekrose des äußeren Gehörgangs (Nebenwirkung der Arzneimittelklasse der Bisphosphonate), linksventrikuläre Herzinsuffizienz (Dyspnoe, Lungenödem), Stauungsinsuffizienz (Ödem) durch Hyperhydratation, Respiratorisches Distress Syndrom bei Erwachsenen, interstitielle Lungenerkrankung, Hämaturie, Verschlechterung einer bereits bestehenden Nierenerkrankung, Erkrankung der Nierentubuli, tubulointerstitielle Nephritis, Glomerulonephropathie
Häufigkeit nicht bekannt: Osteonekrose des Kieferknochens, idiopathische intrakranielle Hypertension, Augenhöhlenentzündung, Vorhofflimmern
Die vollständige Auflistung aller unerwünschten Arzneimittelwirkungen ist den aktuellen Fachinformationen zu entnehmen.
Die vollständige Auflistung aller Kontraindikationen ist den aktuellen Fachinformationen zu entnehmen.
Allgemeine Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen entnehmen Sie bitte den aktuellen Fachinformationen (https://medikamente.basg.gv.at/).
Diese Informationen werden im Moment recherchiert und baldmöglichst zur Verfügung gestellt.
Bitte beachten Sie die aktuellen Fachinformationen.
In diesem Abschnitt werden Arzneistoffe der gleichen ATC-Klasse zum Vergleich aufgelistet. Arzneistoffe der gleichen ATC-Klasse sind nicht per se untereinander austauschbar. Die Aufzählung darf daher nicht uneingeschränkt als Therapiealternative verstanden werden.
| Bisphosphonate | ||
|---|---|---|
|
Fosamax®, Alendronstad®
|
M05BA04 | |
|
Actonel®
|
M05BA07 | |
| Andere Mittel mit Einfluss auf die Knochenstruktur und die Mineralisation | ||
|---|---|---|
|
Crysvita®
|
M05BX05 | |
|
Xgeva®, Prolia®
|
M05BX04 | |