Kalium ist das wichtigste Kation des Intrazellulärraums, ca. 98 % des Kaliumbestands des Organismus befinden sich intrazellulär. Kalium ist an elektrochemischen Prozessen der Zellen sowie am Kohlenhydrat- und Proteinstoffwechsel beteiligt. Zu einem Kaliummangel kann es durch gesteigerte renale Ausscheidung, erhöhte gastrointestinale Verluste (z. B. durch Erbrechen, Diarrhö oder Fisteln), vermehrte intrazelluläre Kaliumaufnahme (z. B. während einer Azidosebehandlung oder einer Therapie mit Glucose und Insulin) oder unzureichende Kaliumzufuhr kommen. Eine Hypokaliämie geht mit Muskelschwäche, Atonie der gastrointestinalen glatten Muskulatur (Obstipation bis zum paralytischen Ileus), verminderter Konzentrationsfähigkeit der Nieren, EKG Veränderungen und Herzrhythmusstörungen einher.
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Konzentrat zur Herstellung einer Infusionslösung 7,45 % (= 1 mol/L). 1 mL enthält: 74,5 mg Kaliumchlorid, entsprechend 1 mmol K+ und 1 mmol Cl-
Überzogene Tablette (Dragee) 600 mg (Kaliumchlorid), entsprechend 8 mmol K+
Retardkapsel 600 mg (Kaliumchlorid), entsprechend 8 mmol K+
Anwendungshinweis:
Intravenöse Anwendung: Nur nach Verdünnung in geeigneten Infusionslösungen als Infusion.
Die Einnahme der Dragees/Kapseln kann zu oder nach den Mahlzeiten erfolgen. Dragees nicht nicht lutschen, nicht zerbeißen.
Für Kinder potentiell problematische Hilfsstoffe:
Die Dragees enthalten: Saccharose
Detaillierte Informationen zu einzelnen Präparaten entnehmen Sie bitte den Fachinformationen.
Meldungen zu Vertriebseinschränkungen von Arzneispezialitäten in Österreich (BASG)
| Hypokaliämie |
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GFR ≥10 ml/min/1.73m2: Dosisanpassung nicht erforderlich.
GFR <10 ml/min/1.73m2: Eine allgemeine Empfehlung zur Dosisanpassung kann nicht gegeben werden.
Hyperkaliämie, Magen-Darm-Störungen (oral), Darmulcera (oral)
Orale Verabreichung:
Selten (0,01-0,1%): Übelkeit, Blähungen, Erbrechen, Bauchschmerzen, Diarrhoe. Pruritus und/oder Hautausschläge sowie Urtikaria
Sehr selten (0,01-0,1%): Verschluss, Blutung und Ulzeration, mit oder ohne Perforation des oberen oder unteren Gastrointestinaltrakts
Häufigkeit nicht bekannt: Gefährliche Hyperkaliämien können auftreten, wenn die Ausscheidung oder Verteilung von Kalium im Körper gestört ist
Intravenöse Verabreichung:
Häufigkeit nicht bekannt: Azidose, Hyperchlorämie, bei zu schneller Infusion: Herzrhythmusstörungen, Übelkeit, lokale Reaktionen am Verabreichungsort, einschließlich lokaler Schmerzen, Venenreizung, Thrombophlebitis und Extravasation
Die vollständige Auflistung aller unerwünschten Arzneimittelwirkungen ist den aktuellen Fachinformationen zu entnehmen.
Intravenöse Anwendung:
Orale Anwendung:
Die vollständige Auflistung aller Kontraindikationen ist den aktuellen Fachinformationen zu entnehmen.
Cave bei gleichzeitiger Anwendung kaliumsparender Diuretika und bei Niereninsuffizienz
Allgemeine Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen entnehmen Sie bitte den aktuellen Fachinformationen (https://aspregister.basg.gv.at).
Diese Informationen werden im Moment recherchiert und baldmöglichst zur Verfügung gestellt.
Bitte beachten Sie die aktuellen Fachinformationen.
In diesem Abschnitt werden Arzneistoffe der gleichen ATC-Klasse zum Vergleich aufgelistet. Arzneistoffe der gleichen ATC-Klasse sind nicht per se untereinander austauschbar. Die Aufzählung darf daher nicht uneingeschränkt als Therapiealternative verstanden werden.
| Kalium | ||
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Sibnayal®
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A12BA30 | |